Praxis für Ergotherapie

Verena Theisen

Tiergestützte Therapie


Wer wird behandelt?

Im Fachbereich tiergestützte Therapie werden Menschen aller Altersstufen behandelt, z.B. bei:

  • Herzinfarkt
  • Zustand nach Apoplex (Schlaganfall)
  • Sprach- und Bewegungsstörungen
  • Gehörlosigkeit
  • Autismus
  • Alzheimer
  • körperlichen / geistigen Behinderungen
  • Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten
  • Psychischen Erkrankungen z.B. Depressionen
  • chronischen Schmerzzuständen
  • der Rehabilitation nach Unfällen
  • Suchterkrankungen z.B. Alkohol-, Drogen- und Medikamentensucht


Ziele

  • allgemein beruhigende Wirkung
  • Wiederherstellung und Erhalt der körperlichen, kognitiven und emotionalen Funktionen
  • Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Durchführung von Aktivitäten und Handlungen
  • Verbesserung der geistigen Fähigkeiten, eine Verbesserung der Gedächtnisleistung
  • Förderung der Kommunikation
  • Minderung von Sprachstörungen, weil Hemmungen den Tieren gegenüber geringer sind
  • Verbesserung von depressiven Verstimmungen
  • allgemeine Aktivierung und Anhebung des Motivationszustandes
  • Förderung des Einbezogenseins in die jeweilige Lebenssituation
  • Verbesserung der Fähigkeiten in unterschiedlichen Lebensbereichen
  • Förderung des Allgemeinbefindens und der Lebensqualität
  • Verbesserung von sozialen Kontakten
  • Förderung physischer Rehabilitation
  • Verbesserung von Feinmotorik und Grobmotorik, es kann z.B. eine schermzfreie Aufdehnung der Fingermuskulatur erreicht werden
  • Steigerung der Reaktionsfähigkeit und der Lernfähigkeit von Menschen mit Behinderungen
  • Erleichterung der Behinderung oder Erkrankung
  •  Verbesserung der Ansprache auf Medikamente
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz


Therapiemethoden

  • Orientierung an Bedürfnissen, Ressourcen und am Störungsbild wie Förderbedarf des jeweiligen Patienten
  • therapeutische Elemente sind emotionale Nähe, Wärme und die unbedingte Anerkennung durch das Tier
  • Hunde wirken einerseits beruhigend und als Sicherheitssignal, andererseits funktioniert ihre Kommunikation anders als die zwischenmenschliche Kommunikation
  • Hunde besitzen einen hohen Aufforderungscharakter, was Kontaktaufnahme und Zuwendung betrifft
  • es wird angenommen, dass beim Streicheln von Hunden Glückshormone wie Endorphine und Oxytocin (Kuschelhormon) ausgeschüttet werden. D.h. die Befindlichkeit aller Beteiligten verbessert sich bei Anwesenheit eines Hundes in der therapeutischen Situation

Therapiehunde werden in Pflege- und Altenheimen, Krankenhäuser, Schulen oder Kindergärten eingesetzt.

Durch Hausbesuche kann eine optimale Behandlung erzielt werden.

 
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